Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: . Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Spinnendaddy

unregistriert

1

Freitag, 16. September 2011, 10:24

Kalter Entzug bei Spinnen aus Raucherhaushalt?

Hallo zusammen,

erstmal bin ich mir nicht ganz sicher ob das Thema hier richtig ist,wenn nicht darfs natürlich gern verschoben werden!

So nun zu meinem eigentlich Anliegen.
Ich weiss das sich schon länger darüber gestritten wird ob Rauchen schädlich für Spinnen ist.Ich geh mal davon aus das das so ist.Schliesslich kanns ja eigentlich nur schädlich sein.

Wie ist das denn jetzt mit Spinnen die man aus einem Raucher Haushalt übernimmt?Hat da schon jemand beobachtet das die Spinnen sowas wie Entzugerscheinungen zeigen?
Oder zumindest was man dafür halten könnte?
Leider hat ja nicht jeder einen extra Spinnenraum oder einen Balkon.

Vielen Dank schonmal für eure Erfahrungen.

Gruß Rob.

2

Freitag, 16. September 2011, 11:27

Meine erste gegenfrage wäre wieviel die Tiere vom Rauch mitbekommen.
Da gibt es ja einige Parameter die mir so spontan einfallen.

Wo steht das Terrarium ?
Wie oft wird gelüftet ?
Wieviel kann ins Terrarium reinziehen ? (Schlotbereich, Steht es weiter oben oder unten...usw.)


Dann noch die Frage wie die Tiere auf den Rauch reagieren ?



Auf jeden Fall eine interessante Frage

3

Freitag, 16. September 2011, 11:32

Noch was vergessen.


Bei mir zb. stehen die Terras abseits, in augenhöhe, nicht im Zug und ich rauche Zuhause im Schnitt so 5 Zigaretten (Rest auf Arbeit oder ausserhalb)
Dazu habe ich ständig fenster auf Kipp sofern die Temperaturen nicht zu niedrig sind.
(Über ca. 18° Außentemperatur also meist mehr als 6 Monate im jahr)

4

Freitag, 16. September 2011, 11:49

Hallo Rob,
ich würde mir da keine Gedanken machen :mrgreen: . Zwar hat Nikotin sicher eine Wirkung auf Spinnen, aber abhängig werden sie sicher nicht, nur weil sie in einem Raucherzimmer gestanden haben. Auch wenn mans nicht miteinander vergleichen kann: Ein Mensch wird vom Passivrauchen ja auch nicht direkt physisch oder psychisch abhängig, nur weil jemand neben ihm tagtäglich im selben Zimmer raucht (zumindest, wenns im normalen Ramen ist).
Die Spinnen werdens dir auf jeden Fall danken aus einem Raucherhaushalt herausgeholt worden zu sein, denn schädlich ist es allemal (fragt sich nur in welchem Ausmaß, auch wenn ich denke, dass dieses nicht all zu hoch ist).
Thomas

Spinnendaddy

unregistriert

5

Freitag, 16. September 2011, 12:07

danke schonmal für eure antworten.

ich muss ehrlich zugeben das ich mir irgendwie nur schwer vorstellen kann das eine spinne die luft anders atmet als der mensch.sicherlich sind so gesehen die tiere weniger hochentwickelt und speziell die lungen vielleicht weniger empfindlich aber so richtig glauben kann ich das ehrlich gesagt nicht das das den tieren nichts bis wenig ausmachen soll!


gruß rob.

6

Freitag, 16. September 2011, 12:11

Das sie Luft, sprich sauerstoff, atmen ist klar und frei im Raum bekommen se das gleiche mit wie wir.

Aber Zwei Fragen sind immer offen:

1. Wo steht sie, also wieviel bekommt sie ab ?
2. Wie wirkt Nikotin auf Spinnen ? (Muß nicht unbedingt so sein wie beim Menschen)

Ersteres kann man leicht herausfinden.
Letzteres ist eine Frage für die Gelehrten

7

Freitag, 16. September 2011, 12:15

Hey

Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde:
Könnte eine Spinne nicht über die Häutung eventuell schädliche Substanzen, die sie durchs Passivrauchen aufgenommen hat, wieder abgeben?

Also keine Ahnung wie abwegig so was ist, aber da Spinnen dank der Häutung ja über erstaunliche regenerative Fähigkeiten verfügen, könnte so was ja durchaus möglich sein.
Hängt natürlich davon ab, wo genau sich die Substanzen bei einer Vogelspinne ablagern. Und überhaupt hab ich keine Ahnung wie eine Spinnenlunge aufgebaut ist. bäh

Und zum Thema:
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Spinnen wirklich "abhängig" im Sinne von süchtig werden.
In jedem Fall ist es aber sicher eine Verbesserung für die Spinnen, wenn sie da raus kommen.
Grüße
Abstraktum

8

Freitag, 16. September 2011, 12:26

Könnte eine Spinne nicht über die Häutung eventuell schädliche Substanzen, die sie durchs Passivrauchen aufgenommen hat, wieder abgeben?



Also keine Ahnung wie abwegig so was ist, aber da Spinnen dank der Häutung ja über erstaunliche regenerative Fähigkeiten verfügen, könnte so was ja durchaus möglich sein.
Der Meinung bin ich auch aber wie du schon sagtest: Wie das bei Nikotin ist ................... :notkn:


Und überhaupt hab ich keine Ahnung wie eine Spinnenlunge aufgebaut ist. bäh
Siehe Wiki : "Buchlunge"

9

Freitag, 16. September 2011, 13:14

Ich finde das eine total interessante Frage, die ich mir auch oft gestellt habe, weil ich, solang ich nicht sicher bin, was die Tiere abbekommen, hauptsächlich wegen der Spinnen nicht in der Wohnung rauche.
Ich hab auch schon mal überlegt, ob Auffälligkeiten wie Symptome bei DS vielleicht am Rauchen liegen könnten, wenn man Tiere von starken Rauchern übernimmt.
Aber ob das echt so ist :think: ?

Spinnendaddy

unregistriert

10

Freitag, 16. September 2011, 13:22

also primär gings mir in erster linie darum ob man vielleicht eine spinne übernimmt die man schon länger kennt,also ihr verhalten im raucherhaushalt, und dann feststellt das sich ihr verhalten "plötzlich" ändert.

gruß rob.

11

Freitag, 16. September 2011, 13:28

Das sollte man echt testen, find ich.
Ein Bekannter, der arg viel und dauernd in der Wohnung raucht, hat eine Grammostola rosea, den frag ich mal, ob sie nicht eine Weile zu mir ziehen kann.
Mit dem zoffe ich mich eh ständig wegen der Raucherei trotz Spinne im Raum.
Wäre einen Versuch wert, wie ich finde.

12

Freitag, 16. September 2011, 13:54

Was ist eigentlich mit Katzen, Hunden und anderen Säugetieren in einem starken Raucherhaushalt? Gibts dazu wissenschaftliche Informationen?

Spinnendaddy

unregistriert

13

Freitag, 16. September 2011, 14:22

hey tatti,

das is ne gute idee.einen versuch ist es auf jedenfall wert.sicherlich wird das ergebniss jetzt nicht sonderlich aussagekräftig werden aber zumindest versuchen sollte man es auf jedenfall mal.
vielleicht merkst du ja tatsächlich eine veränderung?!


gruß rob.

@thomas: andere säugetiere sind mir in dem fall erstmal egal.ich besitze selber kein anderes haustier deswegen war ja die frage auch nach den spinnen gestellt. :hurra:

14

Freitag, 16. September 2011, 14:34

Huhu Robby :mrgreen:

ich sehe ihn heute Abend, denke er wird kein Problem damit haben (kann sich ja schliesslich auch rausstellen, dass man keinen Unterschied bemerkt, dann müsste er sich mein Genörgel nicht mehr anhören, wegen des Rauchens :giggle: )
Ich frag ihn und geb dann morgen mal Bescheid, wann und ob ich die "Else" abhole.

15

Freitag, 16. September 2011, 16:36

Hi!
Was ist eigentlich mit Katzen, Hunden und anderen Säugetieren in einem starken Raucherhaushalt? Gibts dazu wissenschaftliche Informationen?
Hier ein PDF aus dem American Journal of Epidemiology: >>Klick<<

In Zusammenarbeit mit der Oxford University wurde da beschrieben, dass es bei Hunden aus Raucherhaushalten wesentlich öfter zu Krebs und nach erfolgreicher Behandlung auch zu Tumorneubildungen kommt. Bei Katzen sollen hauptsächlich verstärkt Lymphdrüsenveränderungen auftreten, in einigen Fällen auch Krebszellen. Hier ein Auszug: >>AJoE<<

Grüße.

16

Freitag, 16. September 2011, 22:35

Das bei Säugetieren die gleichen oder ähnliche Symptome bzw. Folgen auftreten wie beim Menschen liegt ja nahe.

17

Freitag, 16. September 2011, 23:27

Hi zusammen!

Zitat

Das sie Luft, sprich sauerstoff, atmen ist klar und frei im Raum bekommen se das gleiche mit wie wir.

Aber Zwei Fragen sind immer offen:

1. Wo steht sie, also wieviel bekommt sie ab ?
2. Wie wirkt Nikotin auf Spinnen ? (Muß nicht unbedingt so sein wie beim Menschen)

Ersteres kann man leicht herausfinden.
Letzteres ist eine Frage für die Gelehrten

Naja, also atmen tun wir vorwiegend Stickstoff. Dass sie das Gleiche mitbekommen, stimmt wohl nur so in etwa in der Zusammensetzung, jedoch aber nicht in der Menge. Dies ist nicht ganz so einfach zu errechnen, wie du dir das vorstellst. Das Lungenvolumen einer ausgewachsenen Brachypelma liegt bei ungefähr 10-20 mm3, sprich 0,00002L. Davon nimmt die Hämolymphe ca. die Hälfte, die effektive Luft ca. 35% ein. Das effektive Volumen kannst du dir also denken. Sehr klein ;). Beim Menschen ist das Atemzugvolumen ungefähr 0.5l. Also bedeutend mehr. Jetzt müsstest du noch wissen, wie viele Atemzüge eine Spinne so macht und dies vergleichen mit der Anzahl beim Menschen. Dann weisst du ungefähr, wie viel weniger eine Vogelspinne von der gleichen Zusammensetzung tatsächlich einatmet. Dann wie oben schon erwähnt, ist das Gemisch wohl im Terrarium anders, als im Raum, wo das Terrarium steht. Das zu errechnen, würde wohl den Rahmen sprengen.
Da Nikotin auf das vegetative Nervensystem wirkt, gehe ich davon aus, dass es auch bei Spinnen nicht unproblematisch ist. Zumal reines Nikotin auch bei Blattläusen als Insektizid eingesetzt wurde. Ob die Menge aber nun ausreicht (bei 4-5 Zigaretten), der Spinne tatsächlich etwas anzuhaben, mag ich zu bezweifeln.

So viel von mir dazu :)

Gruss Basti

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Julian T.

18

Samstag, 17. September 2011, 03:07

Naja, also atmen tun wir vorwiegend Stickstoff.
Atmen tun wir Sauerstoff.
Dh. wir nehmen aus der Atemluft den Sauerstoff auf und geben dafür Kohlenstoffdioxid ab.
Der Stickstoff bleibt hier unberührt.
Aber ich gehe mal stark davon aus das du in diesem Falle mit "Atmen" die Lungentätigkeit meintest.
Da stimmt es natürlich das wir größtenteils Stickstoff transportieren.


Dass sie das Gleiche mitbekommen, stimmt wohl nur so in etwa in der Zusammensetzung, jedoch aber nicht in der Menge........usw.

Natürlich nicht die gleiche Menge, das ist Logisch und somit nicht erwähnenswert.
Ich dachte es wäre klar das ich damit den letztendlichen Anteil an Körpermasse bzw. genauer die Masse des aktiven Gewebes gemeint habe.

Natürlich ist , wie du schon sagtest, die generelle Atemtätigkeit rspt. die Umsetzung wichtig.
Über diese Werte weiss ich nichts.


Da Nikotin auf das vegetative Nervensystem wirkt, gehe ich davon aus, dass es auch bei Spinnen nicht unproblematisch ist. Zumal reines Nikotin auch bei Blattläusen als Insektizid eingesetzt wurde.
Das Reines Nikotin die meisten Lebewesen schädigt ist bekannt
Hier geht es aber lediglich um die Mengen im "handelsüblichen" Zigarettenrauch wobei wir natürlich vortrefflich drüber diskutieren können welche Marke wir hier ansetzen.
(War nur Spaß.Keiner hier wird ne Messreihe durchführen)

Ob die Menge aber nun ausreicht (bei 4-5 Zigaretten), der Spinne tatsächlich etwas anzuhaben, mag ich zu bezweifeln.

Ich persönlich bin unendschieden.
Man weiß ja nicht mal wie genau Zigarettenrauch auf das am besten erforschte Lebewesen (dem Menschen) wirkt.
Da ist vieles Voodoo bzw. teilweise an den Haaren herbeigewünscht bzw. mitunter von Persönlichen Vorlieben gefärbt.
Wie soll man also "wissen" (Ich betone es absichtlich) wie eine Spinne damit umgeht ?
Den doch sehr unterschiedlichen Metabolismus kann man meiner Meinung nach nicht wirklich einschätzen.
(Ein schönes Beispiel ist ja "DS". Mehr gerate als Wissen. In jeder Ecke eine andere Meinng und Behandlung).

Dann wie oben schon erwähnt, ist das Gemisch wohl im Terrarium anders, als im Raum, wo das Terrarium steht. Das zu errechnen, würde wohl den Rahmen sprengen.

Ja eben.
Jedes Terra ist ander, steht anders und in der betreffenden Räumlichkeit ist die Luftbewegung anders bzw. auch die Rauchgewohnheiten usw. usf.
Da kann man nur allgemein was sagen was nur Tendenzen aufzeigen kann oder man muß fallabhängig "Schätzen"


Wie schon angedeutet ist bei mir die Belastung eher gering.
Ich hab oft das Fenster auf, der Rauch zieht sogut wie nie ins Regal, die Terras haben nur eine Lüftung (Oben hinten) und ich rauche zuhaus nur wenig.
Ich kenne natürlich andere Beispiele, da nebeln sich einige Leute regelrecht selbst ein, da ist die Tapete nach 3 Jahren gelb.
Kennste vieleicht auch welche.

Was mir zu dem Thema noch eingefallen ist sind auch andere "Stoffe".
Wie reagieren die Tiere auf Reinigerschwaden, Lufterfrischer und andere Dämpfe ?

Und eine Frage die mir schon länger auf der Zunge liegt obwohl sie jetzt bitte keiner ernst nehmen sollte:

Können spinnen bzw.Gliederfüßer im allgemeinen Allergien entwickeln ?
Hat man sowas schon beobachten können ?


Wie gesagt, Nikotin aus Zigarettenrauch wäre für mich das kleinere Problem.
Schlimmer finde ich was man sich mit Erde, Pflanzen und vorallendingen mit Futtertieren einfangen kann.

So, fertig gebrabbelt.
Schreibfehler korrigiere ich jetzt nicht mehr, bin zu müde........ :sleep:

19

Sonntag, 18. September 2011, 02:51

Hi,
Da Nikotin auf das vegetative Nervensystem wirkt, gehe ich davon aus, dass es auch bei Spinnen nicht unproblematisch ist. Zumal reines Nikotin auch bei Blattläusen als Insektizid eingesetzt wurde. Ob die Menge aber nun ausreicht (bei 4-5 Zigaretten), der Spinne tatsächlich etwas anzuhaben, mag ich zu bezweifeln.
genau dieser Punkt würde mir auch zu denken geben. Das rauchen den Spinnen völlig egal ist kann und will ich einfach nicht glauben.

Grüße,
Sven

20

Dienstag, 20. September 2011, 09:03

Soooo,

ich teste das einfach mal und hole nachher die Else ab. Dann mal schauen, ob sich an ihrem Verhalten irgendwas ändert, oder ob sie so ist wie immer :mrgreen: